40-jähriges Jubiläum: „Es war nie geplant, dass ich Lkw-Fahrer werde“
Am 1. Januar 2026 kann Erik Lindved sein 40-jähriges Jubiläum bei Frode Laursen feiern.
Für Erik Lindved war es eigentlich nie geplant, Lkw-Fahrer zu werden. Er ist auf dem Land aufgewachsen, und obwohl er eine Ausbildung im Einzelhandel gemacht hat, waren es die großen Lkw, die ihn fasziniert haben. Schon als Junge stand er früh morgens bereit, wenn der Milchmann kam. Wenn er mitfahren durfte, hat er die Chance genutzt.
„Ich habe mich immer gefreut, wenn der große 12-Meter-Lkw Waren zum Kaufmann gebracht hat. Wenn ich mich zum Abladen dazuschleichen konnte, habe ich geholfen – wahrscheinlich nicht immer zur Freude des Fahrers“, erzählt Erik.
Nach seiner Ausbildung und einer Zeit als Soldat begann Erik, Lkw zu fahren. 1986 kam er zu Dagrofa, wo er viele Jahre lang Tiefkühlwaren – und später auch Trockengüter – transportierte. Ein Arbeitsplatz, an dem er sich sehr wohlfühlte.
Als Dagrofa beschloss, den eigenen Fuhrpark in Herning und Ringsted einzustellen, wechselte Erik 2016 zu Frode Laursen. Eine Entscheidung, die er bis heute nicht bereut.
„Der Wechsel zu Frode Laursen lief wirklich gut, und ich wurde herzlich aufgenommen.“
Auch wenn es für Erik nicht vorherbestimmt war, Lkw-Fahrer zu werden, hat sein Sohn Lasse denselben Weg eingeschlagen. Heute arbeiten Vater und Sohn beide als Fahrer bei Frode Laursen.
Zeit für die Familie
Heute arbeitet Erik vier Tage pro Woche. Das sorgt für mehr Ruhe im Kalender – und mehr Zeit für die Enkelkinder in Ikast.
„Schwer zu sagen, wer am meisten davon profitiert – die Kinder, die Eltern oder wir Großeltern. Es fühlt sich so an, als würden wir alle ein bisschen gewinnen“, sagt er.
In seiner Freizeit hilft Erik außerdem im örtlichen Reitverein mit, in dem seine Frau engagiert ist. Er übernimmt praktische Aufgaben – eine schöne Abwechslung zum Alltag im Lkw.
Obwohl Erik seit gut zwei Jahren nur noch vier Tage pro Woche arbeitet, denkt er noch nicht an den Ruhestand.
„Ich hätte schon vor anderthalb Jahren aufhören können, aber das stand nie wirklich zur Debatte. Solange die Gesundheit mitspielt, habe ich noch genug Energie und Lust.“
