Vom Kampfpanzer auf die Straße: John feiert 25 Jahre bei Frode Laursen
Am 17. September 2026 feiert John Nør Nielsen sein 25-jähriges Jubiläum bei Frode Laursen. Den größten Teil seines Berufslebens hat er hinter dem Steuer verbracht, angefangen hat jedoch alles in einem Kampfpanzer.
Mitte der 1980er-Jahre wollte der damals 18-jährige John von der Insel Mors etwas Neues erleben und bewarb sich um einen Platz in der Dragonerkaserne in Holstebro. Nach einer ruhigen Kindheit und Jugend in Nordjütland war er bereit, das Militärleben auszuprobieren.
„Ich wurde Ladeschütze und gehörte zur vierköpfigen Besatzung unseres Leopard 1. Ich war dafür verantwortlich, die Kanone und das Maschinengewehr zu laden. Das war unglaublich spannend.“
Nach dem Militär kam John eher über Umwege in die Transportbranche. Eine Stelle bei einem Elektronikunternehmen in Brabrand führte dazu, dass er den Lkw des Unternehmens fuhr. Danach folgten weitere Transportaufgaben, unter anderem für DSB Gods.
Ein neuer Arbeitsalltag bei Frode Laursen
Als sein damaliger Arbeitgeber 2001 insolvent ging, bewarb sich John bei Frode Laursen in Hørning, das er bereits aus seiner früheren Arbeit kannte. Dort begann er im Lager. Doch schon bald zog es ihn wieder auf die Straße, und John fragte, ob er wieder hinter das Steuer zurückkehren könne. Das konnte er, und seit 2002 ist der Lkw sein fester Arbeitsplatz.
„Es war fantastisch, wieder auf die Straße zurückzukehren. Im Laufe der Jahre habe ich viele verschiedene Arten von Gütern transportiert und bin auf vielen unterschiedlichen Routen gefahren. Ich genieße die Freiheit und die Verantwortung, die damit verbunden sind.“
Gerade die Freiheit schätzt John auch nach vielen Jahren als Fahrer noch immer. Einen großen Teil des Arbeitstages ist er auf sich allein gestellt. Gleichzeitig trägt er Verantwortung für die Ladung, das Fahrzeug und die Menschen, denen er unterwegs begegnet.
Privat lebt John mit seiner Frau und seiner Tochter zusammen. Wenn er nicht hinter dem Steuer sitzt, spielt Motorsport eine große Rolle. Besonders Formel 1 und WEC stehen hoch im Kurs.
Auch nach 25 Jahren bei Frode Laursen ist es noch immer das Leben auf der Straße, das ihn reizt.
„Es ist Freiheit mit Verantwortung. Man kann seine Arbeit selbstständig erledigen und trägt die Verantwortung dafür, dass die Dinge ordentlich gemacht werden. Das hat immer gut zu mir gepasst.“
